Übertragung von Unternehmen und Arbeitnehmerrechte: Analyse der Verordnung Nr. 10120 von 2024

Die kürzlich erlassene Verordnung Nr. 10120 vom 15. April 2024, die vom Kassationsgericht ausgegeben wurde, bietet eine wichtige Reflexion über die Rechte der Arbeitnehmer im Falle der Übertragung eines Unternehmens oder eines seiner Bereiche. Die zentrale Frage betrifft die vertragliche Behandlung, die den übertragenen Arbeitnehmern anerkannt werden muss, insbesondere in Bezug auf die Bestimmungen des bestehenden Unternehmensvertrags bei der übertragenden Partei. Dieses Urteil stellt einen bedeutenden Referenzpunkt für die italienische Rechtsprechung und für Unternehmen dar, die mit Übertragungsoperationen umgehen müssen.

Die wichtigsten Punkte des Urteils

Im Allgemeinen stellt das Urteil fest, dass:

  • Die übertragenen Arbeitnehmer das im Unternehmensvertrag der übertragenden Partei vorgesehene Behandlung erhalten müssen.
  • Die Behandlung die gleiche Wirksamkeit wie die Unternehmensverträge der ergänzenden Tarifverhandlungen haben muss.
  • Wenn bei der übernehmenden Partei keine gleichwertige Tarifverhandlung anwendbar ist, muss die Behandlung beibehalten werden, die von der übertragenden Partei vorgesehen ist.
Im Allgemeinen. Im Falle der Übertragung eines Unternehmens oder eines seiner Bereiche muss den übertragenen Arbeitnehmern die im Unternehmensvertrag oder den bestehenden Unternehmensgepflogenheiten bei der übertragenden Partei vorgesehene Behandlung anerkannt werden, die die gleiche Wirksamkeit wie die ergänzenden Tarifverhandlungen hat, vorausgesetzt, dass bei der übernehmenden Partei keine gleichwertige Tarifverhandlung Anwendung findet.

Auswirkungen für Arbeitnehmer und Unternehmen

Diese Verordnung stellt klar, dass die Rechte der Arbeitnehmer während einer Unternehmensübertragung nicht beeinträchtigt werden dürfen. Es ist von grundlegender Bedeutung, dass die Arbeitgeber sich ihrer Verantwortung und der geltenden Vorschriften bewusst sind, wie sie ausdrücklich in den Artikeln 2112 und 2077 des Bürgerlichen Gesetzbuches dargelegt sind. Diese Artikel legen den Schutz der Rechte der Arbeitnehmer und die Kontinuität der Arbeitsbedingungen auch im Falle eines Transfers fest.

Fazit

Zusammenfassend stellt die Verordnung Nr. 10120 von 2024 eine wichtige Bestätigung der Schutzmaßnahmen dar, die für Arbeitnehmer in Situationen der Unternehmensübertragung vorgesehen sind. Unternehmen müssen darauf achten, die Einhaltung der Unternehmensverträge und der bestehenden Gepflogenheiten zu gewährleisten, um Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden und einen reibungslosen und rechtmäßigen Übergang der Rechte der Arbeitnehmer zu gewährleisten. Eine korrekte Information und Schulung der Arbeitgeber ist unerlässlich, um rechtliche Probleme zu vermeiden und die geltenden Vorschriften einzuhalten.

Rechtsanwaltskanzlei Bianucci